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ILEK-Grundlagen PDF Drucken E-Mail

Mit der Einführung der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) am 02.05.05 beschreitet das Land Niedersachsen neue Wege zur gezielten Entwicklung ländlicher Räume. Sie führt die bisher in der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) einzeln veranschlagten raumbezogenen Maßnahmen Flurbereinigung, Dorferneuerung und ländlicher Wegebau zusammen und ergänzt sie durch umfassende infrastrukturelle Entwicklungsmaßnahmen. Darüber hinaus werden integrierte ländliche Entwicklungskonzepte und das Regionalmanagement gefördert.

Hintergrund ist die Erkenntnis, dass jede Region ihre eigenen Stärken und Schwächen hat und Fördermaßnahmen um so besser wirken, je stärker sie auf diese regionalen Besonderheiten abgestimmt sind.

Durch integrierte ländliche Entwicklungskonzepte sollen die Einzelmaßnahmen besser aufeinander abgestimmt und gezielt zur Entwicklung ländlicher Räume eingesetzt werden. Mit Unterstützung eines Regionalmanagements wird die Umsetzung der in den Konzepten dargestellten Ziele und Projekte unterstützt.

Integrierte ländliche Entwicklungskonzepte bieten darüber hinaus die Möglichkeit, regional bedeutsame Maßnahmen in ländlichen Bereichen zu fördern, die sich nicht im Dorferneuerungsprogramm befinden.

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 13. December 2006 )